Allgemein

Dreißig Jahre: das zweite Jahr haut gleich rein!

Mein Roman „Dreißig Jahre, vielleicht“ spielt auf zwei Zeitebenen: 2019 und 2049.
JETZT, im April 2020, sind wir mitten im Corona-Modus …

Ist nun mein Roman hinfällig, wie ich zunächst befürchtete? Letzten Herbst konnte man von diesem Ausnahmezustand weltweit noch nichts ahnen.

ABER: Die Probleme bleiben – Klima, Umwelt, Artenvielfalt, Urbanisierung, Optimierung des Menschen zum Cyborg … Und die Besiedelung des Mars.

Irgendwann, wenn sich alles einigermaßen beruhigt haben wird (hoffentlich), wird die Geschichte dieser Themen weiter geschrieben. Und mein Dorf Westhoop mit seinen liebenswerten Menschen bleibt sowieso zeitlos!

Was bleibt?

Auf der Suche nach dem „roten Faden“ stellt sich auch die Frage: Was hat in dieser zunehmend flüchtigen Zeit noch Bestand, allgemein gesellschaftlich, aber auch persönlich? Dinge zum Festhalten, um nicht von der Twitter-Facebook-Fakenews Woge überspült zu werden? Erinnerungen, die verorten? Und die Kunst, zumal traditionelle Werke wie Gemälde und Fotografien, ist sie nicht längst überflüssig? Ich denke, ganz im Gegenteil! Neben Videoinstallationen und Performances hat auch die bemalte Leinwand weiterhin ihre Berechtigung. Über den reinen visuellen Reiz (auch nicht zu verachten) regt sie zu Reflexion, vielleicht auch zu Dialog oder Widerspruch an.

Ich werde mich in meinem neuen bilderischen Projekt dieser Frage widmen: was bleibt?  Beispiele aus der Werkstatt folgen!