Roman

Es geht auch 2021 weiter, trotz alledem …

Mein Roman “In dreißig Jahren, vielleicht” ruht sich nach all der Arbeit in der virtuellen Schublade aus … Pech natürlich, dass die Handlung Anfang 2020 zu Ende geht und damals von Corona haarscharf noch nicht die Rede war!

Gute Nachricht: das Script ist unabhängig von der aktuellen Lage lesenswert, denn die Frage, wie es mit uns und unserer Gesellschaft, mit Natur und Umwelt und technischen Neuerungen weitergeht, dies vor dem Hintergrund einer Familiengeschichte, bleibt spannend – so oder so. Genauso wie die Frage, ob es anzustreben wäre, das eigene Gehirn in einen Roboter einpflanzen zu lassen und so theoretisch unsterblich zu werden: Für mich bedeutet “Menschsein” auch, die eigene Sterblichkeit anzunehmen. Aber das ist ein weites Feld und nicht Thema meines Romans, der dreißig Jahre und nicht dreihundert Jahre nach vorne blickt. Wer neugierig ist: Ich kann gerne Exposé und Leseprobe schicken.

Jetzt habe ich ein Sachbuch im Blick, das weit zurückschaut, bis zu den alten Griechen und ihrer spannenden Mythologie, die jede Soap locker toppen kann! Mehr dazu im Laufe des Jahres.

Und mein Projekt der tierischen Ansichten geht weiter, Zeit genug bleibt ja im Lockdown … Falls sich mal jemand auf meine Seite verirrt: Ich wünsche Ihnen und Dir viel Kraft, unerschütterlichen Mut und Optimismus und jeden Tag mindestens drei sehr schöne Augenblicke!

#Lockdown, #Tierbilder, #Inga Rienau, #Ingetraud Rienau, #Menschsein

Dreißig Jahre: das zweite Jahr haut gleich rein!

Mein Roman “Dreißig Jahre, vielleicht” spielt auf zwei Zeitebenen: 2019 und 2049.
JETZT, im April 2020, sind wir mitten im Corona-Modus …

Ist nun mein Roman hinfällig, wie ich zunächst befürchtete? Letzten Herbst konnte man von diesem Ausnahmezustand weltweit noch nichts ahnen.

ABER: Die Probleme bleiben – Klima, Umwelt, Artenvielfalt, Urbanisierung, Optimierung des Menschen zum Cyborg … Und die Besiedelung des Mars.

Irgendwann, wenn sich alles einigermaßen beruhigt haben wird (hoffentlich), wird die Geschichte dieser Themen weiter geschrieben. Und mein Dorf Westhoop mit seinen liebenswerten Menschen bleibt sowieso zeitlos!

Dreißig Jahre…

… wird es hoffentlich nicht dauern, bis ich meinen Roman geschrieben habe, aber immerhin geht es diesen Monat los!
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es sehr sinnvoll sein kann, im Vorfeld ein Treatment zu verfassen, gerade bei einem komplexen Projekt. Bislang habe ich dies nur für den Drehbuchbereich gemacht, aber jetzt habe ich eine solide Grundlage von über 70 Seiten, die auch schon die emotionale Grundfärbung des späteren Manuskripts transportiert. Ein paar Dialoge habe ich ebenfalls schon eingebaut.
Das war richtig viel Arbeit, aber im Verhältnis nicht mehr, als dieses verflixte Exposé! Eine Handlung von vielleicht 500 Seiten mit mehreren Zeitebenen auf wenige Seiten einzudampfen, ohne in verschachteltes Behördendeutsch zu verfallen, ist eine echte Herausforderung. Hilfreich hierbei war der distanzierte Blick mehrerer Testleserinnen und -leser, die tolle Ideen und Anmerkungen eingebracht haben. Danke, Judith, Christa und Manfred!
Auch das Exposé war ja eigentlich noch nicht nötig, das ist eine Frage der eigenen strukturellen Herangehensweise. Es beruhigt, die Essenz der Erzählung in Griffweite zu wissen, denn unweigerlich werde ich mich im Geflecht meiner Figuren verzetteln! Stichwort “Roter Faden”…
Zur Handlung selbst möchte ich keine Einzelheiten nach außen tragen zu einem Zeitpunkt, wo das Innenleben noch recht ungeordnet ist. Schriftstellerischer Aberglaube! Dennoch werde ich an dieser Stelle über Fort- und Rückschritte im auktorialen Prozess berichten!