Inga Rienau

Premiere für uns als Kunst schaffendes Paar: Manfred Behrens und ich zeigen in der Opernscheune Eutin eine gemeinsame Ausstellung!

Im Rahmen der Eutiner Hitchcock-Days präsentieren wir auf 23 Leinwänden im Format 60×60 ikonische Filmszenen aus Hitchcock-Filmen. Das Besondere: sie sind KI-generiert nach unseren Stichworten. Die Ergebnisse sind teilweise surreal, witzig, unheimlich … in jedem Fall spannend!

Hier die Vorschau aus dem Lübecker „Wochenspiegel“; erfreulicherweise gab es zahlreiche Presse-Berichte. Auch das NDR-Fernsehen war für einen Kurzbeitrag dabei!

Ausstellung: Hitchcock durch die Brille der Künstlichen Intelligenz

Veröffentlicht am 9. August 2023

Das Thema Künstliche Intelligenz und wie sie die Welt verändert ist zurzeit in aller Munde. Und wie verhält es sich mit KI und Kunst? Mit der Erzeugung von Bildern zu Hitchcock-Filmen durch KI haben die Eutiner Kulturschaffenden Inga Rienau und Manfred Behrens einen spannenden Ansatz gewählt, um für die Thematik zu sensibilisieren. Die insgesamt 23 Kunstwerke sind vom 15. August bis zum 20. September anlässlich der „Hitchcock-Days“ in der Opernscheune der Eutiner Festspiele zu sehen.

Bilder aus einer anderen Wirklichkeit

Hitchcock sagte einmal in einem Interview: „Bevor ich einen Film mache, sind auch die kleinsten Einzelheiten in meinem Kopf schon fertig. Mir ist dann, als hätte ich den Film schon gesehen, und deshalb mache ich ihn manchmal gar nicht.“ Heute würde Hitchcock manche Überraschung erleben, denn wenn er sich zum Beispiel mithilfe der Künstlichen Intelligenz Szenen bebildern lassen würde, stünde er vor einer neuen Wirklichkeit.

Die KI liefert ihre eigene Interpretation

Diesen Eindruck vermitteln zumindest die Bilder, die sich die KI „ausgedacht“ hat. Inga Rienau und Manfred Behrens haben eine KI-Software mit Stichworten zu den berühmten Filmklassikern von Hitchcock gefüttert und Originale erhalten, die wie aus einer anderen, fremden Welt wirken. „Auf genaue Beschreibungen einer Filmszene liefert die KI ihre eigene Interpretation, man könnte sagen, sie halluziniert. Sie erfindet seltsame Bilder aus einem künstlerischen Fundus, der dem Betrachter völlig verschlossen ist. Woher nimmt die KI diese Interpretation von Wirklichkeit? Hat sie ein Bewusstsein?“, fragen sich die Künstler. „Und was macht die KI mit der Kunst? Erweitert sie diese ins Unendliche oder ist sie ein Werkzeug? Brauchen wir die KI? Die Frage ist obsolet. Sie ist da und stellt einiges auf den Kopf. Aber braucht die KI uns überhaupt, in Zukunft?“

Die Vernissage findet am Dienstag, 15. August, statt

Diese bemerkenswerte Ausstellung in Eutin bietet zum ersten Mal einen Einblick, welche eigenständischen künstlerischen Möglichkeiten in der KI schlummern. „Sie braucht ein paar Worte, eine Art Befehl oder Vorschlag, und dann liefert sie, und wir stehen staunend davor“, berichten Inga Rienau und Manfred Behrens. Beide leben in Eutin. Sie ist Malerin und Autorin, er Fernseh- und Rundfunkautor sowie Moderator der Radiosendung „Soundtrack“ im WDR.

Ein Podiumsgespräch folgt im September

Die Eröffnung der Ausstellung unter dem Titel „Hitchcock träumt. Die KI und das unbekannte Dritte” findet am Dienstag, 15. August, um 18 Uhr im Foyer der Opernscheune, Alter Bauhof 11, statt. Vertieft wird das Thema im Rahmen eines Podiumsgesprächs am Dienstag, 19. September, um 19.30 Uhr auf der Studiobühne der Festspiele. Weitere Infos unter anderem zu den Öffnungszeiten online auf www.hitchcock-days.de. Erst möglich gemacht werden die „Hitchcock-Days“ übrigens durch die finanzielle Unterstützung der Sparkasse Holstein und ihrer Stiftungen sowie der Stadtwerke Eutin.

PM

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